Beherrschung der Forschung und Entwicklung im Bereich des Schmelzspinnens mithilfe der Einschnecken-Spinnanlage

Für Forscher im Bereich Fasermaterialien verläuft der Weg von Polymergranulat zu gleichmäßigen, hochwertigen Filamenten selten reibungslos. Wahrscheinlich kennen Sie diese Frustrationen nur zu gut: neue Rezepturen, die beim Spinnen ständig reißen, Faserdurchmesser, die unvorhersehbar schwanken, und teure Spezialmaterialien, die bei Versuchen verschwendet werden, für die Kilogramm an Ausgangsmaterial benötigt werden. Am entmutigendsten ist es vielleicht, wenn vielversprechende Ergebnisse im Labormaßstab sich nicht auf die Produktionslinien übertragen lassen.

Melt Spinning R&D
Forschung und Entwicklung im Bereich Schmelzspinnen

Diese Herausforderungen sind nicht nur Unannehmlichkeiten – sie sind grundlegende Hindernisse für Innovationen. Die Schmelzspinnen Der Herstellungsprozess für thermoplastische Garne ist durch komplexe Wechselwirkungen zwischen Materialeigenschaften, Präzision der Anlagen und Prozesssteuerung gekennzeichnet. Häufige Probleme wie Düsenverstopfungen, Temperaturschwankungen und Pumpenstörungen können zu einem ungleichmäßigen Faserdurchmesser führen, während eine ungeeignete Schneckenkonstruktion eine ungleichmäßige Schererwärmung verursachen kann. Die Lösung dieser Probleme bereits in der Forschungs- und Entwicklungsphase ist entscheidend, doch herkömmliche Laborgeräte reichen hierfür oft nicht aus.

Das Schmelzspinnen HTCS-16-Lösung: Technische Funktionen, auf die es ankommt

Die Tisch-Einzelschnecken-Spinnanlage HTCS-16 von Hartek Technology wurde speziell entwickelt, um diese Probleme zu lösen. Hier finden Sie eine technische Übersicht darüber, was sie zu einem leistungsfähigen Forschungs- und Entwicklungswerkzeug macht:

1. Minimaler Materialverbrauch bei maximaler Flexibilität

Mit nur 200 Gramm Rohmaterial kann der HTCS-16 den gesamten Prozess von den Granulaten bis zur Faser abschließen. Dies ist ein entscheidender Durchbruch für Forscher, die mit teuren oder nur in begrenzten Mengen verfügbaren Spezialpolymeren arbeiten. Anstatt für jeden Formulierungsversuch Kilogramm an Material zu verbrauchen, können Sie neue Rezepturen mit minimalem Ausschuss validieren – und so mit demselben Budget mehr Experimente durchführen.

2. Präzise Temperaturregelung in fünf Zonen

Der HTCS-16 verfügt über fünf unabhängige PID-Temperaturregelzonen, die jeweils eine Genauigkeit von ±1 °C gewährleisten. Vom Einzugsbereich bis zum Dosierbereich können Bediener Temperaturprofile unabhängig voneinander festlegen, die auf die Schmelzeigenschaften verschiedener Polymere zugeschnitten sind. Diese Funktion ist unerlässlich, da unterschiedliche Thermoplaste – sei es Standard-PP oder hochleistungsfähige technische Kunststoffe – unterschiedliche Temperaturverläufe erfordern, um eine optimale Schmelzqualität ohne thermische Zersetzung zu erzielen.

3. Hochdruckextrusion mit präziser Dosierung

Das System umfasst eine hochpräzise Zahnrad-Dosierpumpe in Verbindung mit einem PID-Druckregelsystem mit geschlossenem Regelkreis. Die Genauigkeit der Schmelzedruckregelung liegt bei ±0,11 TP3T, wodurch sichergestellt wird, dass das geschmolzene Polymer mit einer konstanten, stabilen Durchflussrate zur Spinndüse gefördert wird. Diese Präzision behebt direkt das häufige Problem eines ungleichmäßigen Schmelzflusses, der zu Durchmesserschwankungen und Filamentbrüchen führen kann. Eine stabile Schmelzeförderung ist die Grundlage für eine gleichbleibende Faserqualität.

4. Schneller Materialwechsel

Kreuzkontaminationen sind in Forschungs- und Entwicklungsumgebungen, in denen mit verschiedenen Materialien gearbeitet wird, ein ständiges Problem. Das HTCS-16 verfügt über ein Schnellverschluss-Schraubensystem, das die Reinigungszeit auf weniger als zwei Stunden verkürzt. Dank dieser schnellen Umrüstbarkeit können Forscher effizient zwischen verschiedenen Polymeren wechseln, wodurch die Integrität der Experimente gewahrt und die Produktivität maximiert wird.

5. Kompakte, laborfreundliche Bauweise

Mit einer Stellfläche von weniger als 3 Quadratmetern und ohne Fundamentarbeiten passt das HTCS-16 auf eine handelsübliche Laborarbeitsplatte. Durch diese Tischausführung entfallen spezielle Industrieräume, sodass fortschrittliche Forschung und Entwicklung im Bereich des Schmelzspinnens sowohl für Universitätslabore als auch für Forschungszentren von Unternehmen zugänglich wird.

Anwendungen in sieben Branchen

Das HTCS-16 richtet sich an Forscher aus den Bereichen Verpackungstechnik, Landwirtschaft, Industriematerialien, Lebensmittel, Tabak, Medizinprodukte und Spezialwerkstoffe. Zu den konkreten Anwendungsbereichen zählen biologisch abbaubare Fischernetze, medizinisches Nahtmaterial und Filterfasern für Zigaretten. Für medizinische Anwendungen ist insbesondere die Möglichkeit von großem Wert, Proben herzustellen, die sich direkt für die Vorabprüfung im Rahmen einer In-vivo-Implantation eignen.

Für weitere technische Daten zu den Geräten wenden Sie sich bitte per E-Mail an den technischen Support von Hartek.

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